Liga-Reform – Treffen mit Vereinen
Die Situation in den Kreisligen A und B war in den letzten Jahren wenig erfreulich. Durch Rückzüge von Mannschaften waren die Ligen nicht mehr mit der möglichen maximalen Anzahl an Mannschaften gefüllt. Dadurch ging ein Großteil des sportlichen Wettkampfs vrloren, da es zwar Aufsteiger, dafür aber keine Absteiger mehr gab. AUuch gab es in letzter Zeit vermehrt zweistellige Resultate.
Die Situation wurde auch von den Vereinen bemängelt. Der Kreisvorstand hat dann eine Arbeitsgruppe unter Leitung des Fußballobmann Andreas Pelzing beauftragt, Vorschläge zu erarbeiten. Nachdem diese dem Kreisvorstand vorgestellt wurden, sollen jetzt auch die Vereine mit ins Boot genommen werden. Dazu findet am 10. Februar 2026 in der Gaststätte „Haus Ratte“ eine Sitzung mit den Vereinsvertretern statt.
Geplant ist eine Verschlankung der Ligastruktur. So soll die Kreisliga B eingleisig werden. Auch die Kreisliga C soll eingleisig werden. Dafür soll es dann eine Kreisliga D neu gegründet werden.
Aufgrund bestehender Regelungen wird die Saison 2026/27 Mit einer Kreisliga A und zwei Kreisligen B 1+2, bestenfalls mit je 16 Teams. Am Ende der Saison 2026/27 soll es dann an die Verkleinerung der Ligen gehen. Hier gibt es zwei Vorschläge für die Kreisliga B. In der ersten Variante erfolgt eine Verkleinerung von 32 Vereinen auf zunächst 20 Teams und in der Folgesaison auf 16 Teams. In der anderen Variante wird die Liga direkt im ersten Durchgang auf 16 Vereine. Dies hat dann auch Auswirkungen auf die Kreisliga C. Auch hier gibt es zwei Vorschlagsvarianten. In der ersten Variante startet die Kreisliga C mit 42 Teams und verringert sich am Ende auf 16 Teams. In der anderen Variante verkleinert sich die Kreisliga C auf 24 Mannschaften zur Saison 2027/28. In der Saison 2028/29 geht es auch in der Kreisliga C mit nur noch 16 Mannschaften weiter. Entsprechend der Vorschläge würde die Kreisliga D in der Saison 2027/28 bzw. 2028/29 an den Start gehen.
Abhängend von der Zahl der Aufsteiger in die Kreisliga A bzw. B, wiederum abhängig von eventuellen Absteigern aus der Bezirksliga, sollen dann Relegationsspiele, ähnlich den Spielen zwischen den Drittletzten der Bundesliga und dem Dritten der 2. Bundesliga, stattfinden. Diesem Vorschlag liegt der Wunsch der Vereine zugrunde, die sich noch Entscheidungsspiele am Saisonende gewünscht hatten.