Sondierungsgespräche mit Bochum, Recklinghausen und Gelsenkirchen beendet
In den vergangenen Wochen hat der Fußballkreis Herne, wie von den Vereinen vorgegeben, Gespräche mit den Nachbarkreisen Bochum, Recklinghausen und Gelsenkirchen geführt. Alle Treffen mit den umliegenden Kreisen verliefen sachlich und zielführend.
Der Kreisvorstand hatte aus der Tagung mit den Vereinen mitgenommen, dass das Hauptanliegen darin liegt, die bisherigen Strukturen zu erhalten. So sollen weite Wege, sowohl im Seniorenbereich, ich Jugendbereich und im Schiedsrichterwesen vermieden werden. Dieser Wunsch der Vereine wurde in den Gesprächen mit allen drei Kreisen zum Ausdruck gebracht. Dies wurde auch von den Gesprächspartnern so gesehen.
So sollen im Seniorenbereich die bisherigen Ligenstrukturen erhalten bleiben. Dies würde bei einem Zusammenschluss mit einem Nachbarkreis, an dem sich alle Vereine aus Herne und Castrop-Rauxel beteiligen würden, bedeuten, dass unsere derzeitige Kreisliga A als weitere Kreisliga hinzukommen würde. Dies setzt natürlich voraus, dass dann der Meister dieser Liga ebenfalls n die Bezirksliga aufsteigen kann. Die Mannschaften der jetzigen Herner Kreisliga B, die ab der kommenden Saison eingleisig werden soll, würde ebenfalls als eigenständige Liga hinzukommen. Auch die Kreisligen C sollen in etwa der jetzigen Form bestehen bleiben. Hier könnten jedoch zur Auffüllung der Ligen, Vereine, die an das jetzige Herner Kreisgebiet angrenzen, hinzukommen.
Im Jugendbereich soll ähnlich verfahren werden. Auch hier sollen weite Wege vermieden werden. Wobei in den umliegenden Kreisen in vielen Altersklassen sogenannte Qualifizierungsrunden stattfinden, die Regional eingeteilt sind. Dies wäre sicherlich ein Medel, welches man sich auch im Kreis Herne vorstellen könnte.
In den Gesprächen brachte auch der Kreisschiedsrichterausschuss zum Ausdruck, dass die Wege für die Einsätze der Schiedsrichter nicht weiter werden sollten. Dies sollte auch für die monatlichen Belehrungsabende gelten, die dann auch dezentral und weiterhin in Herne abgehalten werden sollten.
Auch im Bereich der Leichtathletik gab es viele Übereinstimmungen. Da es in der Leichtathletik im Laufe eines Jahres wesentlich weniger Events gibt als im Bereich des Fußballs, war dies nicht verwunderlich.
Natürlich wurde auch über personelle Themen gesprochen. Ziel für Herne wäre es, die bisherigen Ansprechpartner für seine Vereine auch künftig zu erhalten.
Auch die Sportgerichtsbarkeit war ein Thema der Gespräche. Hier müsste eine Neuaufstellung und gegebenenfalls Vergrößerung mit dem Verband abgesprochen werden.
Als nächstes haben nun die Vereine das Wort. Für den 19. November 2026 hat der Fußballkreis Herne seine Vereine erneut eingeladen. Hier wird der Kreisvorstand die gewonnenen Erkenntnisse zusammenführen und die unterschiedlichen Handlungsoptionen anhand von Kriterien gegenüberzustellen. Ziel ist es, den Vereinen eine fundierte Grundlage für ihre weitere Meinungsbildung zu geben. Am Ende soll eine möglichst breite und tragfähige Lösung für die Zukunft gefunden werden.
So könnte der Kreis Herne auf der nächsten Ständigen Konferenz dem Verbandspräsidium eine durch die Vereine getroffene Entscheidung zu präsentieren.